Solidarpakt mit Regierung gefordert PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 30. Oktober 2012 um 15:17 Uhr

Dr. Rolf Müller (Bild), Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), hat sich erneut für eine garantierte Höhe der Zahlungen aus den Sportwetten- und Lotterieumsätzen an den organisierten Sport ausgesprochen. Am 5. November möchte der Landessportbund deshalb in einem Spitzengespräch mit dem Ministerpräsidenten, dem Finanz- und dem Sportminister einen "Solidarpakt" vorschlagen.

"Die Entwicklung der letzten Jahre lässt bei uns die Alarmglocken ertönen, denn die Umsätze sind zum Teil drastisch zurückgegangen, das macht für den lsb h eine gesicherte Finanzplanung äußerst schwer", sagte Rolf Müller. "Es ist jetzt eine Situation eingetreten, dass man konkret über einen 'Boden' in dem Finanzierungssystem sprechen muss, damit der organisierte Sport mit seinen vielfältigen Aufgaben nicht ins Bodenlose fällt", betont der Präsident. Angesichts der gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Aufgaben, die der Landessportbund ausübe, sei es dringend erforderlich, Sicherheit und Gewissheit über die zu erwartenden Einnahmen aus den Sportwetten- und Lotterie-Umsätzen zu bekommen.

Bereits im November 2011 appellierte der Landessportbund an den Hessischen Landtag und die Hessische Landesregierung, dem hessischen Sport bei der Verteilung der Einnahmen aus Glücksspiel, Lotterien und Sportwetten jährlich einen garantierten Mindestbetrag von 18,5 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Mindestgarantiebetrag würde dem hessischen Sport zumindest Planungssicherheit eingeräumt, so die Begründung.

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