Zigarettenmarkt bleibt stabil PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 31. Oktober 2012 um 09:16 Uhr

Die weitgehenden Rauchverbote haben den Zigarettenkonsum in Deutschland nicht verringert. Mit 121 Milliarden verkauften Zigaretten hat sich der Tabakmarkt in Deutschland 2011 behauptet. Der Anteil des Feinschnitttabaks stieg leicht. Der Tabakindustrie stehen aber strenge Regelungen von Seiten der EU bevor.

Am 30. Oktober veröffentlichte der Reemtsma-Konzern seine äußerst positiven Geschäftszahlen. Um 7,5 Prozent stieg der Gewinn vor Steuern. "Und auch dieses Jahr wird wieder gut für uns werden“, meinte Reemtsmas General Manager Markus Schmidt mit Blick auf die Zukunft.

Allerdings erwartet die Tabakbranche schwere Einschränkungen durch die EU. "Das Jahr 2013 wird das entscheidende für unsere Branche. Die EU-Tabakrichtlinie bedroht die Zigarettenindustrie und den Zigarettenhandel", sagte Schmidt weiter. Die Richtlinie plant unter anderem einheitliche Verpackungen für Zigaretten.

Die Aussagen des General Managers zum Thema klingen bekannt: "Mit ihrer Regulierungswut verteufelt die EU eine gesamte legale Industrie und bevormundet Millionen mündige Konsumenten. Mitten in der Europäischen Wirtschaftskrise spielt die EU mit dem Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen und enormen Steuerausfällen." Und weiter: "Hier werden die freie Marktwirtschaft, der Wettbewerb und die Wahlfreiheit von Verbrauchern offen mit Füßen getreten."

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